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Zahnbrücken

Eine Zahnlücke ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auch die Kau- und Sprechfunktion beeinträchtigen. Denn jeder Zahn erfüllt eine Funktion im Kiefer und sollte daher möglichst schnell ersetzt werden. Wird eine Zahnlücke nicht geschlossen, kann etwa der gegenüberliegende Zahn aufgrund des fehlenden Kaudrucks in Richtung der Lücke wachsen und so selber zunehmend an Stabilität einbüßen. Auch die Nachbarzähne können mit der Zeit in die Lücke kippen, was ebenfalls deren Halt im Kiefer vermindert und oft mit zusätzlichen Problemen wie Entzündungen des Zahnfleisches und Karies an den Zahnzwischenräumen verbunden ist. Um das zu verhindern, können mit einer festsitzenden Zahnbrücke aus Metall oder Keramik die Lücken geschlossen und so Folgeschäden vermieden werden.

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Zahnbrücke Kosten

Die Kosten für eine Zahnbrücke werden im Rahmen der Regelversorgung für gesetzliche Krankenversicherte bezuschusst. Die genaue Höhe der Kosten hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Anzahl, der zu ersetzenden Zähne, der Art Zahnersatzes und des verwendeten Materials.

Aufgrund dieser Einflussfaktoren schwanken die Kosten für eine Brückenversorgung. Die Kosten setzen sich zusammen aus dem zahnärztlichen Honorar und den Material- und Laborkosten. Die Krankenkasse zahlt dabei grundsätzlich einen befundorientierten Festzuschuss zur Regelversorgung, der bei finanziellen Härtefällen (z B. Hartz IV) verdoppelt werden kann. Wer eine höherwertige Versorgung (z. B. Vollkeramik statt metallischen Voll- oder Teilkronen) wünscht, erhält ebenfalls den Festzuschuss, muss die darüber hinausgehenden Kosten jedoch privat übernehmen.

Zahnbrücke oder Implantat?

Eine Zahnlücke kann nicht nur durch eine Brückenkonstruktion geschlossen werden, sondern alternativ auch mit einem oder mehreren Implantaten. Hierbei handelt es sich um kleine Metall- oder Keramikstifte, die in den Kieferknochen eingesetzt werden und dort im Verlauf von mehreren Monaten einheilen. Ist das Implantat, das als künstliche Zahnwurzel fungiert, fest eingewachsen (was in der Regel zwischen vier und acht Monaten dauert, je nach Kiefer und Knochenstruktur), kann es in einem zweiten Behandlungsschritt mit einem Kronen- bzw. Brückenaufbau aus Gold, Nichtedelmetall oder Vollkeramik versorgt werden.

Die Vorteile von Implantaten im Vergleich zu Brücken liegen zum einen darin, dass durch die künstliche, im Kieferknochen eingewachsene Zahnwurzel der Knochen beim Kauen stimuliert wird, was dem Abbau von Knochenmasse im Kiefer entgegenwirkt. Zudem muss bei einem Implantat kein gesunder Zahn beschliffen werden, was bei einer Brücke notwendig ist, um sie zu befestigen.

Allerdings stellen Implantate keine Kassenleistung dar, müssen also vom Patienten selber finanziert werden. Nur der Kronenaufbau auf dem Implantat wird bezuschusst, allerdings auch hier wieder nur bezogen auf die Kosten der Regelversorgung. Zudem muss der Patient, anders als bei einer Brücke, länger auf die endgültige Versorgung warten und mehrere Monate Einschränkungen hinnehmen, etwa beim Kauen, da die Implantate während der Einheilzeit nur provisorisch versorgt werden.

Zahnbrücke Befestigung

Eine Zahnbrücke braucht Brückenpfeiler. Das können gesunde Nachbarzähne sein oder ein Implantat, an dem die Brücke befestigt wird. Brücken, die nur von einer Seite befestigt sind, werden bei Freiendsituationen (z. B. fehlendem letzten Backenzahn) eingesetzt. Bei Zahnlücken zwischen zwei vorhandenen und belastbaren Zähnen werden Brücken eingesetzt, die auf beiden Seiten von Pfeilerzähnen getragen werden.

Damit die Zahnbrücke stabil sitzt, werden die Pfeilerzähne beschliffen, um die Brückenkonstruktion (die aus mehreren Zahnkronen und dem eigentlichen Brückenelement besteht) befestigen zu können. Danach fertigt der Zahnarzt einen Abdruck des Kiefers an oder vermisst ihn mit einem Intraoralscanner, damit im Labor ein Modell des Kiefers erstellt werden kann. Anhand dieses Modells wird der Zahnersatz für jeden Patienten individuell gefertigt. Ist die Brücke fertiggestellt, setzt sie der Zahnarzt in einer zweiten Sitzung ein, prüft den optimalen Sitz und befestigt sie anschließend mit einem Spezialzement auf den beschliffenen Zähnen.

Wie lange halten Zahnbrücken?

In der Regel wird eine hochwertige Zahnbrücke viele Jahre halten, sofern nicht Veränderungen im Kiefer oder Mundbereich (Zahnfleischrückgang, Karies an den Pfeilerzähnen) die Haltbarkeit reduzieren. Ein besonders hohes Risiko haben Raucher, daher sind regelmäßige Zahnarztbesuche und Kontrolluntersuchungen wichtig, damit die Brücke möglichst viele Jahre hält.

Wichtig ist auch, dass die Brücke und die Pfeilerzähne täglich gereinigt und die empfohlenen Kontrollbesuche beim Zahnarzt (bei Kindern und Jugendlichen 2 x pro Jahr, bei Erwachsenen mindestens einmal jährlich) wahrgenommen werden. Der Zahnarzt kann dann mögliche Probleme direkt erkennen und behandeln und so die Haltbarkeit deutlich erhöhen.

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Behandlungsablauf bei Zahnbrücken

Unter örtlicher Betäubung werden in einer ersten Sitzung beim Zahnarzt die Pfeilerzähne präpariert, d. h. sie werden rundum bis auf den Zahnfleischrand abgeschliffen. Danach wird ein Abdruck oder digitaler Scan des Kiefers vorgenommen und die präparierten Zähne mit provisorischen Kronen aus Kunststoff versorgt, bis die Brücke im Labor angefertigt wurde und in einer zweiten Sitzung vom Zahnarzt eingesetzt und befestigt werden kann. Der Zahnarzt prüft zunächst den Sitz und Halt auf den Pfeilerzähnen, und wenn alles optimal passt, verklebt er die Zahnbrücke mit einem speziellen Zement. Danach ist die Lücke dauerhaft und haltbar geschlossen und der Patient kann die Brücke wie seine anderen Zähne belasten. 

Festsitzend oder Herausnehmbar?

Die meisten Patienten wünschen sich aus verständlichen Gründen festsitzenden Zahnersatz, da dieser sich am ehesten wie die eigenen Zähne anfühlt und verhält. Allerdings setzt das in der Regel voraus, dass noch genug gesunde Zähne bzw. Zahnsubstanz vorhanden ist, um daran etwa Brücken oder Kronen zu befestigen. Ist das nicht der Fall, bleibt nur die Versorgung mit herausnehmbarem Zahnersatz oder eben mit Implantaten, welche keine Kassenleistung sind. Ihr Zahnarzt wird Sie hierzu gerne beraten und Ihnen aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt und welche spezifischen Vor- und Nachteile diese haben. 

Behandlung

Da Zahnersatz grundsätzlich in einem zahntechnischen Labor angefertigt und erst danach eingegliedert wird, ist die Behandlung immer mehrstufig: Zunächst untersucht der Zahnarzt den Patienten und erstellt ggf. Röntgenaufnahmen, um sich einen Eindruck über die Situation im nicht sichtbaren Kieferbereich zu verschaffen. Auf dieser Basis kann der Zahnarzt dann einschätzen, welche Arten von Zahnersatz in Frage kommen.

Ist die Frage nach dem gewünschten Zahnersatz geklärt, erstellt der Zahnarzt einen Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Krankenkasse zusammen mit Ihrem Bonusheft einreichen und genehmigen lassen müssen. Das dauert in der Regel bis zu 6 Wochen, dann kann die eigentliche Behandlung beginnen. Je nach gewählter Versorgung müssen dann die Zähne präpariert werden (etwa für eine Versorgung mit Kronen oder Brücken), bevor der Zahnarzt einen Abdruck oder Scan Ihres Kiefers erstellt, der an das Labor gesendet wird. Hier wird der Zahnersatz individuell angefertigt und kann anschließend vom Zahnarzt eingegliedert werden.

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