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Zähneknirschen: Zahnersatz bei Bruxismus

Der Begriff „Bruxismus“ entstammt aus dem Griechischen und meint das unbewusste, in der Regel nächtliche (aber bisweilen auch tagsüber ausgeführte) Zähneknirschen oder Zähnepressen. Durch den unwillkürlichen Beißdruck können die Zähne schneller verschleißen, der Zahnhalteapparat wird überlastet und auch Kiefer und Zahnersatz werden bei stärkerem Bruxismus oft in Mitleidenschaft gezogen. Die Folgen sind nicht nur eine nachhaltige Beschädigung der Zahnhartsubstanz, sondern reichen von Schmerzsyndromen über Tinnitus bis hin zur craniomandibulären Dysfunktion (kurz: CMD). Knirschschienen, die immer nachts getragen werden, schützen Zähne und Zahnersatz bei Bruxismus.

Eine Knirscherschiene schützt Zähne und Zahnersatz bei nächtlichem Zähneknirschen.

 

Viele Menschen leiden aufgrund von Stress oder innerer Unruhe unter Bruxismus. Die Kräfte, die dabei auf die Zahnoberflächen wirken sind beeindruckend, denn es wirkt fast eine halbe Tonne pro Quadratzentimeter auf Zähne und Kiefer. Diese Kräfte müssen auch bei der Wahl des richtigen Zahnersatzes berücksichtigt werden, da nicht jedes Material den auftretenden Kräften widerstehen kann.

Zahnersatz bei Zähnknirschen schützen

Wenn es rein um die Ästhetik und eine möglichst natürliche Wirkung von Zahnersatz geht, ist Keramik erste Wahl, denn Bioverträglichkeit, Formbarkeit und Stabilität sind etwa bei Zirkonoxid ausgezeichnet. Allerdings werden Kronen oder Teilkronen (Onlays) durch Bruxismus extrem strapaziert, denn die auftretenden Scherkräfte können zu Rissen, Sprüngen oder abgeplatzten Stellen an der Keramik führen. Eine Reparatur ist, wenn dann nur mit hohem Aufwand möglich. Oft muss der Zahnersatz entfernt und neu angefertigt werden, wenn die Kaufläche durch das Zähneknirschen beschädigt wurde. Zudem ist Keramik oftmals härter als natürlicher Zahnschmelz, beim Knirschen nutzen sich damit die gegenüberliegenden natürlichen Zähne schneller ab.

Besser geeignet sind flexible Materialien wie Kunststoff, Amalgam oder eine Metalllegierung mit Gold. Diese Materialien können einen Teil der auftretenden Kräfte ausgleichen und sind weicher. So wird die Gefahr einer Schädigung der gegenüberliegenden Zähne damit reduziert. Kunststoff ist eine oft günstige Variante, allerdings liegt die Haltbarkeit unterhalb von metallischen Versorgungen und ist daher für Inlays bei Backenzähnen nicht geeignet. Wer jedoch seine Vorderzähne mithilfe von Veneers (hauchdünne, keramische Verblendschalen) optisch aufwerten möchte, kann dazu auch Veneers aus Kunststoff wählen.

Tipp: Alle Informationen zu unseren Knirschschienen (auch Aufbissschienen genannt), finden Sie auf unserer Website: Produktinformation Knirschschiene.

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