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20. Februar 2015 / 0 Kommentare

Zahnersatz

Welche Alternativen zur Keramikkrone gibt es?

Zahnkronen gehören zu den gängigsten Arten von Zahnersatz. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn nicht mehr genug Zahnsubstanz vorhanden ist, um den Zahn mit einer Füllung oder einem Inlay reparieren zu können.

Als Alternativen zur Keramikkrone kommen Gusskronen aus Gold oder Nichtedelmetall in Frage. Kunststoffkronen werden in der Regel eher als provisorischer Zahnersatz gefertigt, der nach einer gewissen Zeit gegen eine langlebigere und ästhetisch hochwertigere Variante ausgetauscht wird.

Wie funktioniert die Überkronung von Zähnen?

Eine Zahnkrone reicht – im Gegensatz zur einfachen Füllung oder einem Inlay – über den Zahnrand hinaus. Wenn noch eine oder mehrere Zahnwände erhalten bleiben können, wird eine Teilkrone angefertigt. Die klassische Vollkrone überzieht den ganzen Zahn.

Bevor der Zahntechniker im Labor die Zahnkrone herstellen kann, muss der Zahnarzt zuerst das Gebiss des Patienten dafür vorbereiten. Der schadhafte Zahn wird präpariert, d. h. der Zahnarzt beschleift ihn rundherum, um einen tragfähigen Stumpf zu schaffen. Nach dem Beschleifen wird das Gebiss abgeformt. Das geschieht mit einem Abdruckmaterial, auf das der Patient leicht beißt. So prägt sich die Form der Zähne ein, und nach diesem Gebissabdruck wird ein Modell aus Gips im Labor hergestellt.

Darüber hinaus gibt es noch die Alternative das Gebiss digital scannen zu lassen. Immer mehr Zahnärzte rüsten ihre Praxis mit der dafür erforderlichen Technik aus – einem digitalen Mundscanner bzw. einer kleinen Mundkamera und den entsprechenden Computerprogrammen. Ein Vorteil der digitalen Gebissbilder liegt darin, dass sie besonders schnell und einfach per E-Mail verschickt werden können. Zudem kann ein solches Bild beim Transport nicht beschädigt werden.

Im Dentallabor stellen dann ausgebildete Zahntechniker den individuellen Zahnersatz nach Bild bzw. Abdruck her. Je nach Bestellung werden die Zahnkronen als Vollgusskronen (Gold oder Nichtedelmetall), teil- oder vollverblendete Metallkronen oder Vollkeramikkronen angefertigt.

Wenn die Krone fertig ist, kommt sie vom Labor zurück in die Zahnarztpraxis. Der Zahnarzt kontrolliert ihre Passung und ihren Sitz und klebt sie dann mit einem speziellen Kleber fest auf den präparierten Zahnstumpf. Zahnkronen können bei guter Pflege und Mundhygiene viele Jahrzehnte lang halten und sind auch bei genauerem Hinsehen nicht als Zahnersatz zu erkennen.

Welche Zahnersatzversorgung fällt unter die Regelversorgung?

Für Kassenpatienten mit durchschnittlichem oder niedrigerem Einkommen sind Zahnkronen oft auch eine Kostenfrage. Gemeinhin gilt eine Versorgung aus Vollkeramik als ästhetisch schönste Alternative. Die Keramikkrone gehört jedoch nicht zu den Standard-Kassenleistungen der Regelversorgung. Wer sie trotzdem möchte, muss also mit einem höheren Eigenanteil rechnen.

Zu den Kassenmodellen unter den Zahnkronen gehören Metallkronen, wie die unverblendete oder teilverblendete Vollgusskrone. Verblendet wird eine Regelversorgungs-Zahnkrone nur dann, wenn sie im vorderen Sichtbereich liegt. Kronen für Schneide- oder Eckzähne werden dabei auf der sichtbaren Seite mit einer zahnfarbenen Keramik- oder Kunststoffverblendung versehen.

Vollverblendete Kronen sind ringsum mit Kunststoff oder Keramik überzogen. Das Metall ist also nirgendwo mehr zu sehen. Auch eine Vollverblendung erhöht bereits die Kosten für die Krone, denn sie ist aus medizinischer Sicht nicht unbedingt notwendig. Trotzdem wünschen sich die meisten Patienten zumindest vollverblendeten Zahnersatz, da er natürlicher aussieht und keine sichtbaren Metallflächen aufweist.

Alternativen zur Keramikkrone für Allergiker

Manche Menschen reagieren besonders empfindlich oder sogar allergisch auf bestimmte Materialien, die im Zahnersatz verwendet werden. Mit einer Krone aus Vollkeramik gehen sensible Patienten auf Nummer sicher, denn metallfreier Zahnersatz aus Hochleistungskeramik, wie Zirkonoxyd ist antiallergen und besonders biokompatibel, also körperverträglich.

Das bedeutet aber nicht, dass jede Metallkrone ein Allergierisiko birgt: Gold bzw. Legierungen mit einem hohem Goldanteil werden von den meisten Menschen sehr gut vertragen. Es sind sowohl Gold als auch Nichtedelmetalle schadstofffrei und biokompatibel.

Bei allen Zahnkronen sparen durch Auslandsfertigung

Die MDH AG aus Mülheim an der Ruhr lässt Zahnkronen aller Art in einem zertifizierten Meisterlabor in China herstellen. Gefertigt wird ausschließlich mit modernster Technik und aus biokompatiblen Materialien, die CE-zertifiziert sind und den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes entsprechen. Jeder Zahnarzt in Deutschland kann mit der MDH AG zusammenarbeiten und dort individuellen Zahnersatz für seine Patienten herstellen lassen – das senkt die Kosten und damit auch den Eigenanteil um bis zu 80 Prozent.

Durch die große Kostenersparnis können sich auch Menschen mit einem durchschnittlichen Lohn oder Versicherte mit geringem Einkommen eine hochwertigere und ästhetischere Überkronung leisten. Anstatt nach Alternativen zur Keramikkrone oder einer anderen Wunschversorgung zu suchen, können sie in Absprache mit dem Zahnarzt ihrer Wahl den besten Zahnersatz für ihren Befund günstig im Ausland fertigen lassen.


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