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Zahnersatz

Mehr Selbstvertrauen durch Zahnkorrektur mit Veneers

Besonders im Frontzahnbereich sind Verfärbungen, Zahnlücken oder abgeplatzte Ecken ein ästhetisches Problem. Gegen Verfärbungen kann ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt helfen, allerdings kommen dabei aggressive Bleichmittel zum Einsatz. Eine andere Möglichkeit, um die Zahnästhetik zu verbessern und das eigene Lächeln möglichst strahlend und vital wirken zu lassen, ist die Zahnkorrektur mit Veneers.

Veneers (der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet „Furnier“) sind hauchdünne (1 mm oder dünner), lichtdurchlässige Verblendschalen aus Keramik oder Kunststoff. Sie werden mit einem Spezialkleber auf der sichtbaren Oberfläche von Front- und Eckzähnen aufgeklebt und sorgen für ein ebenmäßiges, schönes und weißes Gebiss und damit für ein strahlendes Lächeln.

Der Behandlungsablauf bei Veneers

Um eine Zahnkorrektur mit Veneers vornehmen zu können, sind drei Schritte notwendig. Am Anfang einer solchen kosmetischen Behandlung steht dieBeratung und konkrete Planung der weiteren Maßnahmen. Da es sich bei einer Zahnkorrektur mit Veneers um eine kosmetische Behandlung handelt, müssen Patienten die Kosten hierfür in der Regel aus eigener Tasche zahlen.

Im nächsten Schritt muss der betroffene Zahn vorbereitet werden. Da die Zahnblende direkt auf die Zahnoberfläche geklebt wird, muss diese zunächst vom Zahnarzt leicht beschliffen werden. Dabei wird nicht mehr Zahnschmelz abgetragen als später mit dem Veneer wieder aufgetragen wird, damit ist diese Vorbereitung deutlich schonender als beispielsweise die Präparation eines Zahnes für eine Krone. Zwar wird nur wenig Zahnschmelz abgeschliffen, dennoch empfiehlt sich für empfindliche Patienten eine Lokalanästhesie, um die Behandlung möglichst schmerzfrei zu gestalten.

Nachdem der Zahn beschliffen wurde, macht der Zahnarzt einen Abdruck des Gebisses. Dieser dient dem Zahnlabor als Vorlage, um die Größe, Dicke und Position des Veneers exakt zu modellieren und passgenau nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten anzufertigen. Um die Wartezeit zu überbrücken, kann der Zahnarzt eine provisorische Verblendung einkleben, die ausgetauscht wird, wenn die finalen Veneers vorliegen.

Ist dieser Tag gekommen, prüft der Zahnarzt zunächst Passform und Zahnfarbe, bevor die endgültige Zahnkorrektur mit Veneers vorgenommen wird. Passt alles, wird der Zahn gereinigt, poliert und aufgeraut, damit die Kunststoff- oder Keramikschalen sicher und fest verklebt werden können. Mit einem speziellen Kleber wird der Veneer fixiert, durch UV-Licht härtet der Kleber schnell und vollständig aus. Abschließend werden mögliche Klebstoffreste wegpoliert und der korrekte Aufbiss der Frontzähne überprüft, bevor der Patient sich an der erfolgreichen Zahnaufhellung und dauerhaften kosmetischen Korrektur erfreuen kann.

Grenzen einer möglichen Zahnkorrektur mit Veneers

Veneers sind geeignet, um optische und ästhetische Makel zu beseitigen, jedoch sind sie kein klassischer Zahnersatz. Wenn also ein Zahn zu viel Zahnhartsubstanz eingebüßt hat, lässt sich dieser Verlust an Material nur durch eine klassische Versorgung mit einer (Teil-)Krone ausgleichen – eine Zahnkorrektur mit Veneers ist in solchen Fällen nicht mehr möglich.

Auch für Menschen mit starkem Zähneknirschen sind Veneers nicht empfehlenswert, ebenso dann, wenn die Zähne nur eine ungewöhnlich dünne Schmelzschicht aufweisen. Und wenn der Zahn sehr dunkel gefärbt ist, lässt sich auch mit einem Veneer kein strahlendes Weiß erreichen, die dunkle Verfärbung scheint durch die dünnen Verblendungen durch.

Bei Zahnlücken, die aufgrund von Kieferfehlstellungen entstehen, stößt die Zahnmedizin meist an ihre Grenzen. Der betroffene Patient sollte dann zunächst einen Spezialisten für Kieferorthopädie aufsuchen und dort die eigentliche Fehlstellung untersuchen und ggf. behandeln lassen, bevor versucht wird, eine Zahnkorrektur mit Veneers vorzunehmen.


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