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15. Dezember 2015 / 0 Kommentare

Behandlung, Wissenswertes

Angst vor dem Zahnarzt – und vor der finanziellen Belastung

Angst vor dem Zahnarzt haben viele Menschen. Das Alter, der Zahnstatus oder eventuelle schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit spielen dabei eher eine untergeordnete Rolle, denn die Angst vorm Zahnarzt ist meist irrational, also nicht mit Argumenten der Vernunft zu begründen. Kinder, die spüren, dass ihre Eltern den Zahnarzt fürchten, neigen dazu, dieses Verhalten zu imitieren und selbst eine Zahnarztangst zu entwickeln.

Wissenschaftlich wird die Angst vorm Zahnarzt auch Dentalphobie (= Zahnangst bzw. Zahnarztangst) oder Zahnbehandlungsphobie genannt. Sie setzt sich meist aus verschiedenen Ängsten zusammen, etwa der Angst vor Zahnschmerzen, der Angst vor Spritzen, der Angst vor Atemnot oder Würgereiz beim Zahnabdruck oder der Angst vor dem Kontrollverlust bei einer Vollnarkose in der Zahnarztpraxis. Auch die Geräusche der zahnärztlichen Instrumente, beispielsweise des Bohrers, fürchten viele Patienten unterschiedlichen Alters.

In etlichen Fällen gehen mit der Zahnarztphobie auch handfeste Geldsorgen einher. Denn viele Kassenpatienten haben Sorgen, sich den notwendigen Zahnersatz bzw. eine aufwendige Zahnbehandlung gar nicht leisten zu können. Hier sind sowohl bessere Aufklärung seitens der Zahnärzte und Medien sowie mehr Initiative und Eigenverantwortung auf Seiten der Patienten gefragt: Wissen um Wege zur Überwindung der Dentalphobie und Alternativen zur Senkung der Zahnersatzkosten hilft, die Angst vor dem Zahnarzt in den Griff zu bekommen und Zahnersatzbehandlungen gelassener anzugehen.

Den Teufelskreis aus Angst und Vermeidung durchbrechen

Wer Angst vorm Zahnarzt hat, vernachlässigt oft gleichzeitig seine Zähne – was das Ganze noch schlimmer macht. Sogenannte Angstpatienten schieben fällige Zahnbehandlungen häufig lange Zeit vor sich her oder trauen sich nicht, den Zahnarzt für die empfohlenen jährlichen Vorsorgeuntersuchungen aufzusuchen. In vielen Fällen werden Zahnprobleme verdrängt, denn schon der Gedanke an eine harmlose Zahnreinigung lässt die Angst wieder aufleben.

Die Folge ist leider, dass viele Menschen gerade aufgrund ihrer Zahnarztangst mit Zahnschmerzen oder Lücken im Gebiss herumlaufen. Vielfach werden die Beschwerden verschwiegen, die Betroffenen leiden also still vor sich hin und fühlen sich ihrer Angst hilflos ausgeliefert. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen – am besten, indem die Probleme entschlossen angegangen werden. Dazu gehören einerseits eine gründliche zahnärztliche Untersuchung und Diagnosestellung und andererseits ein vernünftiger, bezahlbarer und für den Patienten möglichst schmerz- und stressfreier Behandlungsplan.

Erfahrungsgemäß lässt sich die Angst vorm Zahnarzt minimieren, wenn eine vertraute Begleitperson mitgeht und auch zum behandelnden Arzt ein gutes Vertrauensverhältnis besteht. Durch gründliche und einfühlsame Beratungs- und Aufklärungsgespräche sowie entsprechende Behandlungsmethoden kann der Zahnarzt dem Patienten unangenehme Prozeduren erleichtern. Ein digitaler Mundscan ist weniger belastend als ein herkömmlicher Gebissabdruck mit Abdruckmasse; eine Alternative zur Vollnarkose ist der so genannte Dämmerschlaf. Ein weiterer Tipp ist, einen Zahnarzt, der sich auf Angstpatienten spezialisiert hat aufzusuchen. Vielfach arbeiten solche Spezialisten mit Musik, Hypnose oder anderen Entspannungsmethoden, um eine angstfreie Behandlung zu gewährleisten.

Zu hohe Kosten beim Zahnersatz vermeiden

Gegen die Angst vor zu hohen Zahnarzt- und Zahnersatzkosten hilft natürlich kein Entspannungstraining, sondern nur gute Planung und Kalkulation. Um den Eigenanteil zu senken, bietet es sich an, bei den Laborkosten zu sparen, etwa durch das Bestellen von wesentlich günstigerem Zahnersatz aus dem Ausland. Das ist für die deutschen Krankenkassen kein Problem, auch der befundabhängige Festzuschuss für Kassenpatienten bleibt bei der Verwendung von ausländischem Zahnersatz der Gleiche – nur Ihr Eigenanteil verringert sich erheblich.

Die MDH AG lässt hochwertigen und biokompatiblen Zahnersatz nach deutschen Standards und mit verlängerter Garantiezeit in China fertigen. Das dortige Labor arbeitet ausschließlich mit besten, in Deutschland zugelassenen Materialien. Alle Werkstoffe sind CE-zertifiziert und entsprechen den Anforderungen des Medizinproduktegesetzes. Damit kann jeder Patient sicher sein, dass alle verwendeten Materialien schadstofffrei und biokompatibel sind.

Dank der eingesparten Fertigungskosten können sich auf diese Weise auch Patienten mit durchschnittlichem oder geringem Einkommen hochwertigen Zahnersatz leisten, z. B. ein Implantat statt einer Brücke oder eine vollkeramische Versorgung statt einer aus Metall und Kunststoff. So lassen sich die Zahnersatzkosten senken.


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