Themenwelt

0 Kommentare

Wissenswertes , Gesundheit

5 Anzeichen dafür, dass ein Baby Zähne bekommt

Bei den meisten Kindern zeigen sich zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat die ersten Zähnchen. Manche Babys kommen jedoch schon mit sichtbaren Zähnen auf die Welt, und bei anderen dauert es ein Jahr oder noch länger, bis die ersten Milchzähne durchbrechen. Das alles gilt als normal, denn das Zeitfenster bei der Zahnentwicklung und dem kindlichen Zahnwachstum ist sehr groß. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn es bei Ihrem Kind besonders früh losgeht oder Sie am ersten Geburtstag immer noch auf die ersten Babyzähne warten. Sie können diesen Vorgang weder beschleunigen noch verzögern, und das Wichtigste ist sowieso, dass das Milchgebiss gesund ist und gesund bleibt.

Auf das Zahnen selbst reagieren Kinder ebenfalls sehr individuell. Viele Babys verhalten sich in dieser Zeit anders, und manche leiden sogar deutlich, bevor und während ein neuer Zahn durchbricht.  Andere scheinen das Durchbrechen kaum zu spüren oder lassen sich davon zumindest weit weniger stören. Dann kann es passieren, dass selbst die Eltern nichts bemerken, bis plötzlich ein neuer Zahn aus dem Zahnfleisch hervorschimmert – üblicherweise ein Frontzahn, die Seiten- und Backenzähne sind in aller Regel später dran.

Es gibt verschiedene Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ein Baby Zähne bekommt bzw. der erste Milchzahn bald durchbrechen wird. Hier sind fünf gängige Hinweise auf einen bevorstehenden Zahndurchbruch aufgeführt:

1. Das Baby speichelt und sabbert mehr als sonst

Viele Babys, die Zähne bekommen, produzieren vor und während des Zahnens besonders viel Speichel. Das fällt natürlich vor allem bei Kindern auf, die sonst nicht so viel sabbern – auch hier ist der Mensch schon als Säugling ein Individualist.

2. Die Haut ist gereizt und neigt zu Rötungen und Ausschlag

Gerötete Wangen beim Zahnen treten häufig zusammen mit verstärktem Speichelfluss auf und sind eine Folge der „Mehrarbeit“ der Speicheldrüsen. Die Haut um den Mund herum kann ebenfalls wund werden, und das Risiko für Ausschlag im Gesicht oder auch im Windelbereich ist bei zahnenden Kindern erhöht.

3. Das Kind nagt, beißt und kaut auf allem herum, was es zu fassen bekommt 

Kleine Kinder entdecken und erforschen generell viel mit ihrem Mund. Während des Zahnens hilft das Kauen, Beißen und Saugen den Zähnchen beim Durchbrechen. Auch Zahnungsschmerzen werden durch diese Zahnfleischmassage gelindert. Helfen Sie Ihrem Kind, indem Sie ihm geeignete Gegenstände zum Kauen und Nagen geben, etwa einen Beißring. Gegen stärkere Zahnungsschmerzen helfen auch Zahngels aus der Apotheke, z. B. das bewährte Kamistad.

4. Schlechter Appetit und Verdauungsstörungen 

Auch das können Anzeichen darauf sein, dass bald ein neuer Zahn zum Vorschein kommt. Schlechter Appetit ist oft eine Folge von Schmerzen im Mund – das Essen macht dann einfach weniger Freude. Besorgniserregend ist das aber nicht, ebenso wenig wie gelegentlicher Durchfall oder Erbrechen während des Zahnens. Nur wenn Ihr Kind gar nicht essen mag, stark abnimmt oder sogar das Trinken verweigert, sollten Sie den Arzt aufsuchen.

5. Fieber

Einige Babys haben vor und während des Zahnens erhöhte Temperatur oder leichtes Fieber. Auch das ist kein Grund zur Sorge: Solange das Fieber nicht zu hoch wird oder sich andere Krankheitszeichen dazugesellen, lassen Sie der Natur ihren Lauf. Immerhin passiert in dem kleinen Körper einiges, wenn das Baby Zähne bekommt. Das Fieber zeigt, dass das Immunsystem Ihres Kindes arbeitet und etwas Neues dazulernt.


Neuer Kommentar
Unsere Seite verwendet Cookies, um die Funktionalität der Seite zu gewährleisten, die Nutzung durch die Besucher zu analysieren und um Ihnen auf anderen Plattformen z.B. Medienseiten, Suchmaschinen, Social Media, passende Werbung auszuspielen.

Weitere Informationen zur Funktionsweise und der Möglichkeit, dem Einsatz von Cookies zu widersprechen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung
Verstanden und schließen